Organspende kann Leben retten

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Dezember
11 2008

Organspende kann Leben retten

EU fordert gemeinsame Normen für Organspenden und -transplantationen

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Bruxelles: Derzeit warten in der EU rund 56 000 Menschen auf ein Spenderorgan. Und jeden Tag sterben 12 dieser Menschen, weil kein geeignetes Spenderorgan zur Verfügung steht.


Angesichts dieser erschreckenden Statistiken möchte die Kommission die Zahl der Organspenden erhöhen English. Dies soll unter anderem durch einen verstärkten Austausch von Spenderorganen zwischen den EU-Ländern erreicht werden. Einige Länder praktizieren diesen Austausch bereits, doch es sind noch lange nicht genug.


Da unterschiedliche Systeme die Sicherheit beeinträchtigen und die Suche nach einem geeigneten Spender sowie die Vermittlung von Organen erschweren, schlägt die Kommission die Einführung EU-weiter Normen für Organspenden und -transplantationen vor.


Der Vorschlag der Kommission sieht die Einrichtung eines Systems zur Auffindung und Weiterverfolgung von Organen sowie die Berichterstattung über diejenigen Fälle vor, in denen es nach einer Transplantation zu schwerwiegenden Komplikationen kommt. Außerdem sollen nationale Stellen benannt werden, die für die Einhaltung der EU-Normen verantwortlich sind.


Von Land zu Land schwankt die Zahl der Organspenden beträchtlich: in Spanien kommen auf eine Million Einwohner 35 Organspenden, in Rumänien hingegen liegt die Rate bei unter einer Spende pro Million Einwohner. Auch wenn in den letzten Jahren die Zahl der Transplantationen ständig zugenommen hat, übersteigt in den meisten EU-Ländern die Nachfrage das Angebot immer noch bei weitem. So kommt es, dass zwischen 15 und 30 % der Patienten sterben, bevor ein geeigneter Spender gefunden werden kann. Allein im Jahr 2006 starben 5 500 Menschen, deren Name auf der Warteliste für eines der fünf am häufigsten benötigten Organe - Herz, Lunge, Nieren, Leber oder Bauchspeicheldrüse - stand.


Doch woran liegt es, dass die Bereitschaft zu einer Organspende in manchen Ländern so viel größer ist als in anderen? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Zum Teil ist es eine Frage der Organisation. So wird beispielsweise die Registrierung und Vermittlung von Spenderorganen in den einzelnen Ländern unterschiedlich gehandhabt.


Aber auch die Ressourcen spielen ein Rolle. Einige Länder investieren beträchtliche Mittel in die Suche nach geeigneten Spendern. Anderen Ländern - insbesondere den „jüngeren" Mitgliedern der EU - fehlt es an Mitteln für so anspruchsvolle Operationen wie Transplantationen.


Hinzu kommen Unterschiede bei den gesetzliche Regelungen für die Entnahme von Organen und die Zustimmung des Spenders. Aber auch ethische Fragen spielen im Zusammenhang mit der Organspende eine Rolle. Viele Menschen fühlen sich unwohl bei der Vorstellung, das Organ eines verstorbenen geliebten Menschen zu spenden. Doch in manchen Ländern ist diese ablehnende Haltung gegenüber der Organspende viel höher als in anderen. So verweigern im Vereinigten Königreich 42 % eine Organentnahme, in Portugal hingegen nur 6 %.


Hier setzt die Strategie der Kommission an: Sie möchte die Suche und den Austausch von Spenderorganen erleichtern, für die Organspende sensibilisieren und die Durchführung nationaler Programme besser organisieren. Außerdem möchte sie die Rolle der in Krankenhäusern tätigen Organspendekoordinatoren aufwerten.


Organspende/Organtransplantation - Maßnahmen der EU


Europeans and organ donation


European Training Program on Organ Donation



Source by Europe


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