Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie - 17. Mai 2021: Erklärung des Hohen Vertreters im Namen der EU

Montag
14:00:44
Mai
17 2021

Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie - 17. Mai 2021: Erklärung des Hohen Vertreters im Namen der EU

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Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (IDAHOT) bekräftigt die Europäische Union ihr nachdrückliches Engagement für die Achtung, den Schutz und die Förderung des vollen und gleichberechtigten Genusses aller Menschenrechte durch lesbische, schwule, bi-, trans- und intersexuelle Personen (LGBTI).

Weltweit leiden Menschen aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen sexuellen Ausrichtung, ihrer Geschlechtsidentität oder Geschlechtsmerkmale weiterhin täglich unter Gewalt, Ausgrenzung und Diskriminierung. Die EU ist nach wie vor besonders besorgt darüber, dass in 69 Ländern einvernehmliche gleichgeschlechtliche Beziehungen strafbar sind, wobei in 11 dieser Länder Homosexualität mit der Todesstrafe geahndet wird.

Die COVID-19-Pandemie hat zu noch mehr Gewalt und Diskriminierung von LGBTI-Personen geführt, einschließlich häuslicher Gewalt, Hetze - online und offline - sowie Hassverbrechen. Beim Zugang zur Gesundheitsversorgung sind LGBTI-Personen häufig mit Stigmatisierung und Diskriminierung konfrontiert. Darüber hinaus hat die Pandemie dazu geführt, dass der zivilgesellschaftliche Raum eingeschränkt wurde und Menschenrechtsverteidiger, die für die Rechte von LGBTI-Personen eintreten, verstärkt willkürlichen Festnahmen und Inhaftierungen sowie physischen Angriffen ausgesetzt waren und vermehrt unter psychischen Traumata leiden. Dies ist inakzeptabel, und die EU betont, wie wichtig es ist, die Straflosigkeit dieser Vergehen zu beenden.

Die EU ist weltweit aktiv, um alle Formen der Diskriminierung von LGBTI-Personen, einschließlich homophober, biphobischer und transphobischer Gewalt, zu verhindern und zu verurteilen und diesen Personen gleichzeitig den Zugang zur Chancengleichheit in allen Lebensbereichen zu fördern. Es ist wichtig, diskriminierende Gesetze, Maßnahmen und Praktiken, einschließlich der Kriminalisierung von einvernehmlichen gleichgeschlechtlichen Beziehungen, weltweit zu bekämpfen. Solche Praktiken setzen LGBTI-Personen zudem unverhältnismäßig stark der Arbeitslosigkeit, der sozialen Ausgrenzung und der Armut aus.

Die EU wird sich weiterhin an vorderster Front darum bemühen, den vollen und gleichberechtigten Genuss der Menschenrechte von LGBTI-Personen zu gewährleisten. Durch ihren erneuerten innen- und außenpolitischen Rahmen, insbesondere den EU-Aktionsplan für Menschenrechte und Demokratie (2020-2024) und die erste Strategie für die Gleichstellung von LGBTIQ-Personen 2020-2025 der Europäischen Kommission, fördert die EU die Gleichstellung in allen Lebensbereichen sowohl innerhalb als auch außerhalb der EU.

Im Einklang mit dem diesjährigen IDAHOT-Motto „Together: Resisting, Supporting, Healing!” (Gemeinsam: Widerstand leisten, unterstützen, heilen!) wird die EU weiterhin gegen Diskriminierung wegen der sexuellen Ausrichtung und der Geschlechtsidentität vorgehen, die prekäre Situation von #LGBTI-Personen bei der Erholung von der #COVID-19-Krise hervorheben und gerechtere, inklusivere und nachhaltigere Gesellschaften fordern. Sie wird sich im Rahmen des politischen Dialogs mit den Partnerländern engagieren und Organisationen der Zivilgesellschaft und Menschenrechtsverteidiger weiterhin unterstützen, die sich für den Schutz und die Förderung des vollen und gleichberechtigten Genusses der Menschenrechte von LGBTI-Personen und die Achtung der Vielfalt einsetzen.

Um das Recht aller Menschen zu gewährleisten, frei leben und lieben zu können, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von allen, und zwar täglich.

Ansprechpartner für Journalisten

Nabila Massrali nabila.massrali@ec.europa.eu
Spokesperson for Foreign Affairs and Security Policy
+32 2 29 88093 +32 460 79 52 44



Source by consiliumeuropeanunion


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